Problem

Hallo, Ihr Lieben...
Ich versuche jetzt mal in kurze Worte zu fassen, was ich schon seit Monaten mit mir rum schleppe und womit ich einfach nicht mehr klar komme. Vielleicht hat ja jemand von Euch die zündende Idee für mich.
Ich habe jahrelang zu Gottes Bodenpersonal gehört, jede Menge verschiedene Gemeinden und Glaubensformen kennen gelernt.
Irgendwann ist das Ganze für mich zu einer Gewissenfrage geworden, denn dass, was man mir sagte, was ich glauben sollte und das, was ich wirklich glaubte, bzw. glauben wollte, passte nicht mehr zusammen.
Ich habe mich eingeengt, gegen mein gewissen ,bzw. meine Überzeugung gedrängt und gegängelt gefühlt.
Also habe ich mich von jeder christlichen Gemeinschaft zurück gezogen. Ich kann einfach nicht zu etwas stehen, was mich innerlich zerreißt.
Ich habe immer gedacht, dass ich die persönliche Beziehung zu Jesus ist, die ich brauche und nicht die Institution Gemeinde/Kirche... in welcher Form auch immer.
Dazu kommt, dass ich mit einem Mann verheiratet bin, den man wohl am besten als Agnostiker bezeichnen kann. Er läßt mir in Glaubenssachen völlig freie Hand, aber er macht auch nicht mit, was dann wieder die Frage aufwirft, wie unser Kind in spirituellen Sachen erzogen werden sollte.....
Lange Rede, kurzer Sinn..... Ich kann nicht mehr "Gott" sagen, ohne ein festgeprägtes Denken in mir auszulösen und mit "Jesus" ist es genauso...... Alles in mir sträubt sich gegen dieses enge alte Denken, aber es ist da, wie auf Stichwort!
Aber ich weiß, dass ich nicht allein bin... es ist etwas/jemand bei mir, in mir...
Wenn ich versuche, es aus meinem Leben auszuklammern, habe ich innerlich eine tiefe Sehnsucht und Leere, mit der ich überhaupt nicht klar komme......
Weil ich aber auch nicht in diese festen Denkschemata rutschen möchte, nenne ich dieses jemand/etwas meine Höhere Macht, was sicherlich nicht falsch, aber auch sehr unpersönlich ist.
Ich komme nicht mehr klar.
Ich komme nicht mehr klar damit, Angst davor zu haben, dass mich jemand auf Glaubensfragen ansprechen könnte. Ich versuche dann immer mich elegant ums Thema drumherum zu schleichen, weil ich nicht weiß, was ich antworten soll, ohne mich verlogen, heuchlerisch und alt (im Sinne von *in altem/unmodernen Denken hängengeblieben*)vorzukommen.
Kurz: ich weiß nichts mehr und bin mir in nichts mehr sicher!
Ich werde mich niemals gegen Gott und seinen Sohn aussprechen, aber dazu bekennen kann ich mich auch nicht mehr! Nicht in der Art, wie ich es jahrelang getan und gelebt habe... und einen neuen Zugang finde ich einfach nicht!
Es geht mir echt übel mit diesem Dilemma......
Ich kenne alle Sprüche und Argumente auswendig, die mir im Normalfall für dieses Problem um die Ohren gehauen werden, schließlich habe ich auch andere menschen mit diesen angelernten Phrasen abgefüttert. *mögen sie es mir verzeihen*
All das hilft mir nicht weiter!
Ging/geht es jemanden von Euch ähnlich??

Liebe Grüsse

Chilli

Re: Problem

Hallo Chilli, ich bin hier nur als Gast reingeschneit - wer weiß, ist der Grund, dass ich Dir schreiben soll.
Ich kann Deine Situation gut nachempfinden, denn es ist mir in meinem Leben schon mehrmals so ähnlich ergangen. Kurz gesagt, ich bin in eine streng katholische Familie hineingeboren, und als ältestes Kind sollte ich Priester werden (Sowas steht im 5. Buch Mose, dass der Älteste für den Gottesdienst hergegeben werden soll). Ich habe das Priesterstudium auch angetreten, ich bin auch konfrontiert worden mit den sexuellen Gelüsten der Paters - habe aber keinen Schaden davon getragen. Und hatte eigentlich die ganze Zeit nur Probleme, weil meine Fragen mir als "Zweifel" ausgelegt wurden, die ein angehender Priester nicht zu haben hat. Kurze Geschichte: Ich wurde wieder nach Hause geschickt, letztendlich mit meinen Fragen unbeantwortet alleine gelassen.
Ich habe dann versucht in meiner Verwandschaft Antworten zu bekommen, da es in meiner Familie nur so von Priestern, Bischöfen, Nonnen und Haushälterinnen bei Priestern wimmelte. Aber die Antworten, die ich bekam, gefielen mir nicht. Das wäre eher Zweifel am Glauben, man sollte glauben und nicht nach Antworten suchen, nur weil man etwas nicht verstanden hätte. Aber ich bekam auch große Zustimmung bei einem Priester, der mit seiner Haushälterin "strafversetzt" war. Er konnte sehr gut nachempfinden, dass ich viele Fragen hätte bezüglich der Bibel und er klärte mich auf, dass es bis 1914 tatsächlich verboten war, als Katholik eine Bibel zu besitzen. Aber auch er sagte mir, was die anderen teilweise auch gesagt hatten: Du wirst es verstehen, wenn Du älter bist. Und dieser Priester gab mir einen Hinweis, den ich heute - wo ich alt bin - nachvollziehen kann. Ich hatte ihn gefragt, warum in so vielen Kirchen an der Decke oder in Gemälden ein "Auge in einem Dreieck" wäre. Er sagte mir, dass das ein Ägyptisches Zeichen wäre für das "allsehende Auge Gottes". Er sagte mir in wenigen Sätzen, dass Moses den Monotheismus aus Ägypten mitgenommen hatte. Ich fragte ihn, ob denn Jahweh ein ägyptischer Gott wäre. Er verneinte, und sagte mir dann, dass alle Christen den ägyptischen Gott ja täglich anrufen würden. Ich konnte es nicht glauben, und er sagte zu mir "In Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes". Und ich als altgedienter Messdiener antwortete gewohnheitsgemäß mit "Amen".
"Ja", sagte er, "Du hast es gerade bestätigt!". Ich begriff nichts. "Ja", sagte er, "was habe ich denn gesagt?" Ich antwortete " In Namen des Vaters ...." "Stop", sagte er. "WAS hast Du gesagt?" Ich wiederholte den Satz. "Und was hast Du dann als BESTÄTIGUNG gesagt?" "Amen". "Du weißt wahrscheinlich nicht, dass zu der Zeit des Moses der höchste Gott in Ägypten "AMEN" oder "AMUN" hieß. Genau wissen wir das nicht, weiß die Ägypter keine Vokale schrieben.
Ja, jedes Mal, wenn wir AMEN sagen, bestätigen wir, dass der Vater Gott "AMEN" heißt.

Ich bin dann einige Jahre später in einer Freikirche gelandet, und bin für diese Gemeinde auch auf Mission gegangen. Und hatte meine auswendig gelernte Antworten und Verse stets parat, aber ich konnte viele Fragen, die mir gestellt wurde nicht beantworten, und wenn ich es doch tat, fühlte ich ganz tief in mir, dass die Antworten nicht stimmten, zum Teil sogar ziemlich an den Haaren herbei gezogen wurden.

Ich habe vielmals dafür gebetet, die "Wahrheit" lernen zu dürfen. Mein Weg - und vielleicht auch Dein Weg - mußte durch diese Schule gehen. Durch die Konfrontation mit anderen Menschen wurde mir die "Unwahrheit" offenbart. Es gab immer wieder zu den richtigen Momenten Informationen, die immer mehr Wahrheit offenbarte.
Ich bin nachwievor der Meinung, dass in der Bibel die Wahrheit zu finden ist. Ich bin überzeugt, dass Gott schon dafür gesorgt hat, dass diejenigen, die die Bibel veränderten, nicht konsequent alles änderten, und somit in der Bibel die Wahrheit erhalten geblieben ist. Man muss es nur zu lesen lernen.

Die meisten Darstellungen von Jesus sind ein relativ hübscher junger Mann, der ein bißchen aussieht wie der Leadsänger der BeeGees in seinen jungen Jahren. Jesus ist aber kein blonder, blauäugiger Jüngling in einem weißen Gewand gewesen. Es gab niemand, der "Jesus" hieß. "Jesus" bzw "Jesus Christus" war die Erfindung von Paulus. Wenn es einen Prediger gegeben hat, dann war es ein Jude und er sah aus wie ein Jude, er hieß wie ein Jude. Er war beschnitten, was der Grund war, dass in der Zeit als Kreuze mit Christus in Mode kamen, er einen Lendenschutz um bekam, damit man nicht sieht, dass er beschnitten war. Man wurde NACKT gekreuzigt! Am wahrscheinlichsten ist es, dass er Jeshua oder auch Joschua hieß, denn auch im Hebräischen gibt es keine Vokale. Sein Vater hieß auch nicht Joseph, sondern Yussef. Und die Mutter von Jeshua ben Yussef hieß Miriam. Er war Jude, mit Herz und Seele und glaubte an den Gott der Juden und an die Torah, das Gesetz der Juden. Sich Sohn Gottes zu nennen wäre eine Blasphemie gewesen, worauf die Todesstrafe stand. Jeshua wird eben deswegen fälschlicherweise der Blasphemie angeklagt, weil er sich nie Sohn Gottes nannte.
Jeshua war eine Zeit lang ein Jünger seines Cousins, Jehochanan der Baptist, den Du als Johannes der Täufer kennst. Die Bewegung des Johannes des Täufers lebt bis heute, in Süd-Irak und heißen Mandäer.
Jeshua ben Yussef wurde der Leiter der Bewegung des Nazaräer (wie die Juden sie nannten). Nach seinem Tod führte sein Bruder Jakov die Bewegung weiter, die sich nun die Ebioniten nannte. Diese existierte bis ins fünfte Jahrhundert.
Die Juden-Christen hatten nichts mit der bewegung des Paulus am Hut, denn Paulus hatte als Saulus die Nazaräer schwer verfolgt.

Vielleicht macht dies deutlich, wie es gemeint ist, wenn ich sagen, dass in der Bibel die Wahrheit erhalten geblieben ist. Nur hat die Bewegung des Paulus, die im Jahre 381 n Chr. als "Römisch-Katholische Kirche" Staatsreligion des Römischen Reiches wurde, NICHTS mit dem Jeshua ben Yussef zu tun.

Vielleicht finden wir einen Weg uns ausserhalb dieses Forums weiter zu unterhalten.

Gruß

Re: Problem

Hallo Chilli, ich bin hier nur als Gast reingeschneit - wer weiß, ist der Grund, dass ich Dir schreiben soll.
Ich kann Deine Situation gut nachempfinden, denn es ist mir in meinem Leben schon mehrmals so ähnlich ergangen. Kurz gesagt, ich bin in eine streng katholische Familie hineingeboren, und als ältestes Kind sollte ich Priester werden (Sowas steht im 5. Buch Mose, dass der Älteste für den Gottesdienst hergegeben werden soll). Ich habe das Priesterstudium auch angetreten, ich bin auch konfrontiert worden mit den sexuellen Gelüsten der Paters - habe aber keinen Schaden davon getragen. Und hatte eigentlich die ganze Zeit nur Probleme, weil meine Fragen mir als "Zweifel" ausgelegt wurden, die ein angehender Priester nicht zu haben hat. Kurze Geschichte: Ich wurde wieder nach Hause geschickt, letztendlich mit meinen Fragen unbeantwortet alleine gelassen.
Ich habe dann versucht in meiner Verwandschaft Antworten zu bekommen, da es in meiner Familie nur so von Priestern, Bischöfen, Nonnen und Haushälterinnen bei Priestern wimmelte. Aber die Antworten, die ich bekam, gefielen mir nicht. Das wäre eher Zweifel am Glauben, man sollte glauben und nicht nach Antworten suchen, nur weil man etwas nicht verstanden hätte. Aber ich bekam auch große Zustimmung bei einem Priester, der mit seiner Haushälterin "strafversetzt" war. Er konnte sehr gut nachempfinden, dass ich viele Fragen hätte bezüglich der Bibel und er klärte mich auf, dass es bis 1914 tatsächlich verboten war, als Katholik eine Bibel zu besitzen. Aber auch er sagte mir, was die anderen teilweise auch gesagt hatten: Du wirst es verstehen, wenn Du älter bist. Und dieser Priester gab mir einen Hinweis, den ich heute - wo ich alt bin - nachvollziehen kann. Ich hatte ihn gefragt, warum in so vielen Kirchen an der Decke oder in Gemälden ein "Auge in einem Dreieck" wäre. Er sagte mir, dass das ein Ägyptisches Zeichen wäre für das "allsehende Auge Gottes". Er sagte mir in wenigen Sätzen, dass Moses den Monotheismus aus Ägypten mitgenommen hatte. Ich fragte ihn, ob denn Jahweh ein ägyptischer Gott wäre. Er verneinte, und sagte mir dann, dass alle Christen den ägyptischen Gott ja täglich anrufen würden. Ich konnte es nicht glauben, und er sagte zu mir "In Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes". Und ich als altgedienter Messdiener antwortete gewohnheitsgemäß mit "Amen".
"Ja", sagte er, "Du hast es gerade bestätigt!". Ich begriff nichts. "Ja", sagte er, "was habe ich denn gesagt?" Ich antwortete " In Namen des Vaters ...." "Stop", sagte er. "WAS hast Du gesagt?" Ich wiederholte den Satz. "Und was hast Du dann als BESTÄTIGUNG gesagt?" "Amen". "Du weißt wahrscheinlich nicht, dass zu der Zeit des Moses der höchste Gott in Ägypten "AMEN" oder "AMUN" hieß. Genau wissen wir das nicht, weiß die Ägypter keine Vokale schrieben.
Ja, jedes Mal, wenn wir AMEN sagen, bestätigen wir, dass der Vater Gott "AMEN" heißt.

Ich bin dann einige Jahre später in einer Freikirche gelandet, und bin für diese Gemeinde auch auf Mission gegangen. Und hatte meine auswendig gelernte Antworten und Verse stets parat, aber ich konnte viele Fragen, die mir gestellt wurde nicht beantworten, und wenn ich es doch tat, fühlte ich ganz tief in mir, dass die Antworten nicht stimmten, zum Teil sogar ziemlich an den Haaren herbei gezogen wurden.

Ich habe vielmals dafür gebetet, die "Wahrheit" lernen zu dürfen. Mein Weg - und vielleicht auch Dein Weg - mußte durch diese Schule gehen. Durch die Konfrontation mit anderen Menschen wurde mir die "Unwahrheit" offenbart. Es gab immer wieder zu den richtigen Momenten Informationen, die immer mehr Wahrheit offenbarte.
Ich bin nachwievor der Meinung, dass in der Bibel die Wahrheit zu finden ist. Ich bin überzeugt, dass Gott schon dafür gesorgt hat, dass diejenigen, die die Bibel veränderten, nicht konsequent alles änderten, und somit in der Bibel die Wahrheit erhalten geblieben ist. Man muss es nur zu lesen lernen.

Die meisten Darstellungen von Jesus sind ein relativ hübscher junger Mann, der ein bißchen aussieht wie der Leadsänger der BeeGees in seinen jungen Jahren. Jesus ist aber kein blonder, blauäugiger Jüngling in einem weißen Gewand gewesen. Es gab niemand, der "Jesus" hieß. "Jesus" bzw "Jesus Christus" war die Erfindung von Paulus. Wenn es einen Prediger gegeben hat, dann war es ein Jude und er sah aus wie ein Jude, er hieß wie ein Jude. Er war beschnitten, was der Grund war, dass in der Zeit als Kreuze mit Christus in Mode kamen, er einen Lendenschutz um bekam, damit man nicht sieht, dass er beschnitten war. Man wurde NACKT gekreuzigt! Am wahrscheinlichsten ist es, dass er Jeshua oder auch Joschua hieß, denn auch im Hebräischen gibt es keine Vokale. Sein Vater hieß auch nicht Joseph, sondern Yussef. Und die Mutter von Jeshua ben Yussef hieß Miriam. Er war Jude, mit Herz und Seele und glaubte an den Gott der Juden und an die Torah, das Gesetz der Juden. Sich Sohn Gottes zu nennen wäre eine Blasphemie gewesen, worauf die Todesstrafe stand. Jeshua wird eben deswegen fälschlicherweise der Blasphemie angeklagt, weil er sich nie Sohn Gottes nannte.
Jeshua war eine Zeit lang ein Jünger seines Cousins, Jehochanan der Baptist, den Du als Johannes der Täufer kennst. Die Bewegung des Johannes des Täufers lebt bis heute, in Süd-Irak und heißen Mandäer.
Jeshua ben Yussef wurde der Leiter der Bewegung des Nazaräer (wie die Juden sie nannten). Nach seinem Tod führte sein Bruder Jakov die Bewegung weiter, die sich nun die Ebioniten nannte. Diese existierte bis ins fünfte Jahrhundert.
Die Juden-Christen hatten nichts mit der Bewegung des Paulus am Hut, denn Paulus hatte als Saulus die Nazaräer schwer verfolgt.

Vielleicht macht dies deutlich, wie es gemeint ist, wenn ich sagen, dass in der Bibel die Wahrheit erhalten geblieben ist. Nur hat die Bewegung des Paulus, die im Jahre 381 n Chr. als "Römisch-Katholische Kirche" Staatsreligion des Römischen Reiches wurde, NICHTS mit dem Jeshua ben Yussef zu tun.

Vielleicht finden wir einen Weg uns ausserhalb dieses Forums weiter zu unterhalten.

Gruß

Deine Sinnfrage

Mal zu meiner Person:
Seit kurzem befasse ich mich mit Zen-Buddhismus und deren Praxis Zazen.

Es ist einfach unglaublich, was die Christen für eine niedere Weltsicht haben!
Ich bin auf Gnade angewiesen und tun kann ich nichts, außer mich schlecht zu fühlen.
Durch Zazen stellte ich fest, mein Leben aktiv zu gestalten, jeden Augenblick.

Ob dein Glaube echt ist, zeigt sich in deinem Handeln. Allein der Glaube bringt nichts.
Jesus hat immer gehandelt, er hat Wunder gewirkt und gepredigt und vorher und nachher gebetet.

Die Bibel selbst schätzt Geistbeherrschung und Gebet - beides gleichbedeutend mit Meditation - explizit sehr hoch ein!

Ich möchte dir Mut machen, einfach etwas zu machen!

Leb deine Überzeugung!
Du hast eine Idee, machst dich sodann an die Umsetzung derselben, sammelst dann Erfahrung, reflektierst das anschließend und es kommen neue Ideen und Überzeugungen in deinen Geist.
Es ist d e i n Glaube.
Gott lässt sich beweisen.
Übrigens glauben wir nur aufgrund unserer eigenen Erfahrungen.
Also versuch nicht Lebensschemata anderer zu kopieren, sondern fühl dich frei, einfach zu leben.

Wenn wir eigene Schritte gehen, Gott vertrauend, wird alles möglich und zugleich alles Negative unmöglich.

Deine Seele führt dich, nicht Gott!

Gott ist in dem Sinne eine Illusion, indem man ihn definieren möchte.
Gott ist frei.
Auch du bist frei.
Es gibt keine Bewusstseinsgrenze(n), wie das so eindrücklich im Film Matrix gezeigt wird.

Ich wünsche dir, dass du dazu stehen kannst, wie du dich in diesem Moment entscheidest, dass du auf Erfahrung aufbaust, neue Entscheidungen fällst, neue Erfahrungen machst und dann die nächste Entscheidung triffst.

Gruß,
Matthias