Mein Weg....

Ok, dann will ich es mal versuchen….

Die Frage, wie mich Gott berührt, ob er mich berührt, ob ich glaube, was ich glaube und wie ich grundsätzlich dazu stehe.

Tja, mein Weg zu Gott war steinig, ist es eigentlich immer noch….. es wäre sowas von Vermessen, wenn ich sagen würde, dass ich ein super guter Christ bin. Denn die Frage, was einen guten Christen ausmacht, konnte mir noch niemand wirklich beantworten. Tja, mag auch daran liegen, dass ich die Frage niemals wirklich laut gestellt habe ;)

Tja, ich kenne die Bibel nicht auswendig, lese sie auch nicht von vorne nach hinten, sondern eben das, was mich wirklich berührt. Das WAS ich dann lese und verinnerliche, das berührt mich dann ultra tief und heftig und ich weiß, dass er mir damit den Weg weisen will. Ich weiß dann genau, er ist da. Ich kann ihn spüren, ich kann die Kraft in mir spüren, ich kann ihn „hören“ und ich fühl mich voll geborgen.

Aber dann kommen von Zeit zu Zeit die Zweifel. Ja, ich lese die Bibel, aber verstehe ich das, was da steht auch richtig? Es gibt wahrscheinlich tausende – eher Millionen Menschen – die mir sagen würden, dass das was ich da gelesen habe und das was ich da meinte zu verstehen, eigentlich doch voll anders zu verstehen ist und eigentlich SO auch gar nicht gemeint war.

Tja, da habe ich mich früher zu leicht von meinem Weg abbringen lassen. Ließ mich zu leicht irritieren…..das mag daran liegen, dass ich zu perfektionistisch veranlagt bin. Dass ich meinte, ich müsste ALLES verstehen. Dass ich meinte, ich müsste gleich wissen, was er damit meint.

Dass ich alleine dadurch an meinem Glauben gezweifelt habe, hat mich viele, viele Jahre von Gott ferngehalten. Hat mich schaudern lassen vor seiner Gewaltigkeit.  Hat mich drei Schritte zurückgehen lassen, obwohl ich ihn immer „hören“ konnte. Ich wusste, dass er da ist. Ich wusste, dass er mich liebt – aber ich konnte den letzten Schritt nicht gehen. Ich konnte diese innere Barriere nicht überschreiten, bis es dann irgendwann einfach KLICK gemacht hat.

In dieser einen Nacht konnte ich ihn so gewaltig spüren, konnte seine Kraft so gewaltig spüren, dass es nicht mehr zu ignorieren war. Diese Kraft hat mich ausgefüllt, hat mich aufgebaut und hat mir den Weg gewiesen. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich ab diesem Zeitpunkt ein anderer Mensch war. Nein, das war ich nicht. Aber ich hab ab diesem Zeitpunkt regelmäßiger in der Bibel gelesen, habe regelmäßiger gebetet und habe angefangen mich langsam an die „Oberfläche“ zu begeben. Bis ich da bin wird es noch dauern, aber ich bin auf nem guten Weg (denk ich).

Manchmal wanke noch in meinem Glauben, manchmal zweifel ich daran und des Öfteren stelle ich mir die Frage, ob ich ihm überhaupt Genüge tun kann. Ich lese die Bibel, könnte es aber öfter tun und ich bete auch, könnte dies aber auch mal regelmäßiger tun. Ich versuche nach seinem Willen zu leben, es gelingt mir aber nur selten wirklich. Ich versuche mich an seine Worte zu halten, aber ich scheitere manchmal kläglich.

Aber auch jetzt bin ich weit davon entfernt ein „guter Christ“ im Sinne der „anderen Christen“ zu sein. Ich bin nicht getauft und ich gehöre keiner Gemeinde an. Ich latsch nicht rum und binde jedem auf die Nase, was ich glaube, an wen ich glaube bzw. DASS ich glaube. Man könnte sagen, ich trau mich nicht, vielleicht stimmt das?!? Da hab ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Und ehrlich, was andere denken, dass ist mir in Bezug auf meinen Glauben echt mittlerweile sowas von fuck egal – ich glaube an Gott, an Jesus seinen Sohn, der für uns ALLE gestorben ist und ich glaube, dass Gott mich liebt. Er liebt mich und ich vertrau auf ihn. Was andere von meiner Liebe zu Gott halten, wie andere sie kategorisieren, analysieren und bewerten – who cares? Ich nicht mehr.

Ich versuche, seine Liebe und  seinen Optimismus (den hat er für mich, weil er uns liebt und an uns Menschen glaubt) zu verbreiten. Ich versuche, selbst meine „Feinde“ zu lieben und Ihnen entgegen zukommen. Ja, das tue ich. Ich gehöre – abgesehen davon, dass ich nicht getauft bin ;)) – keiner Gemeinde an. Die Gemeinden die ich kennengelernt habe (z.T. auch nur vom Hörensagen) haben mich eher abgeschreckt, weil dort nicht mehr der Glaube im Vordergrund steht,  weil das „große Ganze“  voll in den Hintergrund getreten ist. 

Vielleicht finde ich irgendwann eine Gemeinde, vielleicht lasse ich mich taufen….Gott wird mir zeigen und sagen, wann es soweit ist! Bis dahin…stay gold ;*

 

 

so wundervoll

deine Ausführungen, Lilali. Ich würde gerne mit dir in meiner Gemeinde sein. ER, Jesus Christus ist meine Gemeinde.

Ich bin öfters in  http://www.jesusfreaks-hm.de/ich-gehore-dazu/

oder lass uns kommunizieren. http://jesusfreaks-hm.blogspot.com/

melde dich! esgrüßt.d@gobertr