Konzil - Gruppenarbeit: Netzwerk - wie kann das aussehen?
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(dieser Text ist noch nicht der abschließende Gruppenvorschlag - Text lediglich von Autor)
Präambel: Bei dem vorliegenden Text geht es um einen versuch der Neustruktuierung unter der Berücksichtigung des Netzwerksaspekts. Ziel des Ganzen ist es, die Hirarchie abzuflachen um Partizipation zu erleichtern und trotzdem ein Funtionieren der organisatorischen Abläufe und rechtlichen Verantwortungen aufrecht zu erhalten.
In erster Ebene befinden sich die Einzelpersonen der Jesus Freaks Bewegung, welche entweder an eine Ortgemeinde der Bewegung angeschlossen sind, oder sich in einen Arbeitsbereich der Bewegung einbringen. Diese Personen treffen sich innerhalb ihrer Gemeinde oder ihrer Arbeitskreise zu den von dort anberaumten Treffen und Veranstaltungen.
Darüberhinaus soll ein regionales Zusammenarbeiten intensiviert werden. Besonderer Schwerpunkt ist dabei auf das Networking als solches und den Austausch untereinander zu legen. Von disziplinarischen Maßnahmen oder einer Top-Down-Aufgabenverteilung ist in diesem Zusammenhang eher abzusehen. Die Ausgestaltung des regionalen Treffens muß die Region selbest nach ihren belangen gestalten, exemplarisch sei nur mal eine Möglichkeit genannt. Da die Regionen teilweise kilometermäßig weit auseinander liegen, sollte minedestens zwei- oder dreimal im jahr ein Regionaltreffen stattfinden, das Samstags beginnt und Sonntags mit einem Gottesdienst endet. gastgeber ist jeweils eine der Gemeinden der Region, Übernachtet wird in den Privatquartieren der Gemeinde. Die gastgebende Gemeinde kümmert sich um die Veranstaltungstechnik und die Verpflegung und Unterbringung, welche über einen teilnehmerbeitrag der Anwesenden refinanziert wird. Anwesenheitspflicht gilt für alle Gemeindeleiter der Region, eingeladen ist die ganze Region. Aktiv gestaltet wird das inhaltliche Programm von den Gemeindeleitern und einem Personenkreis der sich die Regionlarbeit zur Aufgabe gemacht hat. Bei diesem Treffen wird aus diesen Personen auch ein verantwortlicher Vertreter für die Region gewählt, der die Region und ihre Anliegen vertritt und dem Vorbereitungsgremium vorsitzt.
Diese entsprechenden gewählten Regionssprecher bestimmen in Absprache mit den übrigen Regionsverantwortlichen die Themen von Willowfreak und Freakstock. Freakstock fungiert dabei wie bisher auch als eigenständiger Arbeitskreis, der dank gebündeltem Expertenwissen die Rahmen für das Festival bildet. Willowfreak wiederum besteht aus den Gemeindeleitern der Ortsgemeinden und den Bereichsleitern der einzelnen Arbeistbereiche. Darüberhinaus hat dieser Personenkreis auch die Möglichkeit, weitere Personen zu dieser Veranstaltung mitzunehmen, in denen sie Leitungspotential sehen. Neben Freakstock ist es die einzige Veranstaltung der gesamten Bewegung, daher sollte sie auch für eine Intensivierung von Kontakten genutzt werden, und die hochkarätigen Seminare und Workshops sollten auch auf eine breitere Basis gestellt werden. Statt der bisherigen Vereinsversammlung sollte im Anschluß an das Willowfreak mindestens ein weiterer Tag stattfinden, in dem die Marschroute der Bewegung für das kommende Jahr festgelegt wird. Die teilnehmenden Personen sind die Gemeindeleiter der Ortsgemeinden (alle Teammitglieder der Leitung) sowie die verantwortlichen Bereichsleiter der Arbeitsbereiche (nur eine Person, in Ausnahme max. zwei Personen) und die in der Region bestimmten Regioleiter. Dieser Personenkreis hat die Möglichkeit, einen Beraterkreis von innerhalb oder ausserhalb der Bewegung zusammenzustellen, welche ebenfalls in diesen Kreis aufgenommen werden und stimmberechtigt sind (max. 20 Berater). Diese verabschieden gemeinsam die Aufgaben und Marschroute für das nächste Jahr. Entsprechend der verabschiedeten Punkte und Entscheidungen wird im Anschluß an diese Veranstaltung ein Umsetzungsteam für dieses Jahr zusammengestellt und gewählt von 6 bis 10 Personen. Dieser Personenkreis wird entsprechend der Satzung der amtierende Vorstand und kümmert sich bis zum nächsten Willowfreak um die Umsetzung der verabschiedeten Punkte, und ist an der Vorbereitung des nächsten Willowfreak maßgeblich beteiligt. Die laufenden Tagesgeschäfte wie Finanzen, Bürotätigkeiten, Internetauftritt und kanalisieren der Informationsflut und Abwicklung mit Steuer- und Versicherungen werden erledigt von einem Geschäftsführerteam, daß angesichts des Arbeitsaufwands teilweise in Angestelltenverhältnis für den Verein arbeitet. Diese fachkompetenten Personen sind dem umsetzenden Vorstand unterstellt und handeln auf dessen Anweisungen, sind also unterstützendes und ausführendes Organ, tragen aber auch nicht die Verantwortung für gegebenenfalls Fehlentscheidungen des umsetzenden Vorstandsteams des Jahres. Oberste Autorität hat für die wegweisenden Entscheidungen damit die Vollversammlung der Leitungskräfte auf dem Willowfreak. Unter dem Jahr sind alle offenen Fragen innerhalb der eigenen Region zu klären.


Kommentar 006-1
Kommentar 006-1
* Thema: Anmerkung zur jährlichen Wahl eines Umsetzungsgremiums
* Protokollnummer: 006
* Datum/Zeit: 2007-05-## ##:##
Aus meiner Sicht viel zu kurz. Hauptgrund hierfür ist, das die Teambildung schon bis zu einem Jahr dauern kann, d.h. wenn die Leute dann Arbeitsfähig sind, ist es vorbei. Ausserdem ist es auch schwierig sich in den Verein mit den damit verbundenen Verantwortlichkeiten einzuarbeiten, die nunmal rechtlich an den Vorstand und nicht an den Geschäftsführer gebunden sind. Also wenigstens 2 Jahre, wenn nicht gar 3 Jahre als Amtsperiode. Besser noch ein anderes System an dieser Stelle, z.B. Arbeitsgruppe "Umsetztung" und Vereinsvorstand beleibt konstant. Miteinbeziehung des Vorstands, der sofort klar macht, was ihn betrifft.