Die erste FRAK - die Welt freut sich!
Die Damen, die Herrn, über das Wochenende vom 23. Oktober findet zum ersten mal der Nachfolger der FLT statt, in Wabern natürlich.
Warum genau dann? - Weil die Fundamentalisten es mal wieder am besten wissen: Am 23.Oktober hat die Welt Geburtstag und wird 6014 Jahre alt, morgens um neun, um genau zu sein.
Und wir werden dort sein, um was zu lernen.
Immer mal mich anschreiben, wenn ihr was wissen wollt! Das ganze ist noch ein sehr weit gefasster Pool mit zwar schon viel Wasser, aber wenig LEuten und wenig Schwimmtieren, Wasserbällen und Cocktails in kleinen Rettungsringen drin. Wer was beitragen will, ist willkommen.
Groups:


Hey, wer Leitet das
Hey, wer Leitet das eigentlich, bzw. wer "Organisiert das", im neuen Freaksdeutsch?
Neu Freakisch
Huhu,
nach der Charta würde ich sagen alle die in dieser Gruppe sind. Wir sind eine Interessensgemeinschaft und können uns nun selbst organisieren ;o)
Ansonsten würde ich mal Gruppenadmin andi. fragen ;o)
Wenn ich den Kranken Boten
Wenn ich den Kranken Boten richtig verstanden habe, und Andi Gehrlachs Kommentar dazu richtig deute, dann soll das eine politische Veranstaltung werden. Und wenn das wirklich ein NACHFOLGETREFFEN vom FLT sein sollte, sollte man sich über den Inhalt nochmal unterhalten dürfen.
Also wer bestimmt die Themenauswahl, wer läd die Redner ein.
Also wer ist verantwortlich, oder wird das vom JDF treffen noch bestimmt?
nixfürungut, wir erleben grade den anfang des neuen Systems, und ich muss mich da erstmal zurechtfinden ^^
Das soll keine politische
Das soll keine politische Veranstaltung werden, jedenfalls nicht politischer als irgendwas anderes bei den Freaks. – Es sei denn, Gewaltlosigkeit als Forderung an die Kirche gilt als schon zu politisch, mehr Politik wurde in dem Artikel nicht gemacht.
Mich wundert es, um ehrlich zu sein, dass dich das so beschäftigt. Ich hätte eher erwartet, dass es dir auch wichtig sein könnte, mal nachzudenken, was wir überhaupt machen, verstehe aber auch, dass jemand mit deinen Meinungen sich im Moment unsicher fühlen kann.
Es wurde im Boten angekündigt, dass sich jeder melden kann, der Lust hat, da was zu machen: Das war die Einladung an die Redner. Es haben sich da und auf dem Willo Leute gemeldet, mit denen wird das jetzt gemacht.
Und mach' dir keine Sorgen, das klassische FLT-Programm soll nach Möglichkeit auch weitergeführt werden.
"jemand mit meinen
"jemand mit meinen Meinungen"?
das hört sich ja an, aber danke für dein Mitgefühl ^^
egal, ich fand deinen Artikel im Boten sehr programmatisch. Man merkt das du uns politischer und intellektueller haben willst (wobei ich mich schon ausreichend informiert fühle).
Kannste ja ruhig versuchen, aber auf so großen Offizellen Dingern sollten besser alle Freaks repräsentiert sein, als eine einzel Meinung.
Das hat mir zurecht sorge gemacht.
Aber wenn das so ist, das du die Sache angestoßen hast, und wir sie weiterverändern sollen, dann ist das ok für mich.
Achja "Gewaltlosigkeit als Forderung an die Kirche" ist sehr wohl politisch. obs zu politisch ist wird sich zeigen.
Pools bilden sich, wo sich
Pools bilden sich, wo sich Leute zusammenfinden, die zusammen was machen wollen und da Notwendigkeit sehen. Es ist ja nicht so, dass ich da was Lustiges frei aus der Luft raus erfunden hätte, das lag ja schon länger in der Luft und an anderen Ecken hat es ja ähnliche Ansätze. Es dürfen alle Freaks repräsentiert sein, es sollen sie sogar sein.
Deswegen die Sache mit den FLT-näheren Dingen, die Corcken beschreibt: Wenn sie initiativ genug sind, Wochenenden aufzuziehen, an denen sie nur die Thematik und das Programm, nicht aber die Orga machen müssen, dann ist das genau so gewollt. Wichtig ist dabei aber, dass nicht mehr zentral eine FLT organisiert wird und sich dabei jemand wieder was aufreißen muss, sondern, dass die Schwelle möglichst niedrig liegt und dann kommt, was kommt. Die "kritische Frak" - in Corckens schönen Worten - ist nur ein Teil dessen, aber der, der sich grade an einigen Ecken regt.
Mach doch auch was oder komm' zu dem Workshop auf dem Freakstock!
politische Gerüchte streu
stimmt es, dass die FRAK mit der subversiven politischen Gruppe SPEAK (man achte schon auf die phonetische Ähnlichkeit, die nicht unbedingt zufällig sein muss!) sympatisiert und dort in Form von Workshops kooperiert?
Wenn ja wirds Zeit für die
Wenn ja wirds Zeit für die CCFRAK, die Conservativ Christliche Freak Akademy ;)
Pluralismus is so toll... ironie aus.
Die Farben der Pools.
Als aufgerufen wurde dazu, wer mitmacht bei der Frak, haben sich fast nur Speak'ler oder Leute aus der Ecke gemeldet. Und aus reinem Pragmatismus haben wir dann beschlossen, das auf dem Freakstock zusammen zu machen, weil sie dort auch einen ähnlichen Workshop geplant hatten und man sich nicht selbst überfordern muss.
Der Workshop baut aber bewusst auf einem eher konservativ-apolitischen Denker auf: George Steiner. Kennt wahrscheinlich keiner, ist aber ein verdammt kluger Kopf und sicher nicht verdächtig, irgendwleche Linken Positionen zu vertreten.
Dass damit der Pool eine tendenziell rote Färbung bekommen hat, ist klar. Man könnte mit der Gründung einer CCFrak antworten oder dem Pool etwas schwarz-weißblaue Farben zuschütten. Das wäre mir sogar sehr recht.
hm ja, ich will jetzt auch
hm ja, ich will jetzt auch mal aufhören rumzuzicken ;)
Also das sich das Automatisch so ergibt ist für mich ganz klar,
da die "roten" *g* (nicht so ernstnehmen) zu diesem Neuen System einfach kompatibler sind.
Das werden wir jetzt denk ich oft erleben, das die "weisen" da hintenanstehen werden, einfach weil sie das nicht gewohnt sind.
Natürlich ist das ein sehr grobes Bild das ich hier zeichne, aber ich denk es stellt die Tatsache zumindest ansatsweise richtig dar.
Es ist ein Kompabilitäts-Konflikt der entstehen könnte, und dem sollte man entgegengehen. Nur ist die Frage wie. Es kann ja faktisch niemand was dafür.
Übrigens Andi, ich sehe das Problem bei den Freaks nicht, das wir zuwenig lesen würden, und nur die Volksbibel wälzen. Ich sehe sogar viele Leute denen es guttun würde, nicht soviel zu "Wissen". Ich selbst lese zwar auch gerne, und bin sehr engagiert, aber ich versuche, was mein Christsein angeht, wirklich nur das nötigste an mich heranzulassen.
Ich glaube der Verstand spielt bei meinem "In Jesus sein" eher eine untergeordnete Rolle.
Daher ist hier für mich auch ein Grundsatzkonflikt im Frak-Konzept vorhanden.
Aber das is nochn anderes Thema.
Wichtig ist, das wir hier mal über den Kompaibilitätskonflikt reden. Und wie man ihn, gerade in weiseren Regionen (ich liebe stereotypen und Schubladen) entgegentritt.
Wir haben in der Regioleitung in Bayern zumindest schonmal darüber geredet, und halten es im Auge.
Aber haltet es auch im Auge, das am Anfang die roten (hachja, diese wunderbare Rot-Weis-Malerei) eher die Pools prägen muss man erstmal so hinnehmen. Aber ich hoffe das das nicht so bleibt.
Nicht das ich was gegen meine Freaks-Kameraden hätte. Wir sind alles Bewegungs-Genossen! Egal welche Farbe!
Aber darum sollten wir auch einander helfen.
Also versöhnlich gesagt: Wenn das Speaknetzwerk sich nach weiteren Foren sehnt an denen es wirken kann, dann bitteschön, dann soll JFD das auch unterstützen. Ich sehe das ihr was bewirken wollt, und grade unter den linken Nichtchristen sympatien bringt. das find ich affentittengeil.
Aber ich möchte das dabei niemand zu kurz kommt.
Und der Kompaibilitätskonflikt kommt auf uns zu. Und dem müssen wir in weisheit (haha) entgegentreten.
Gott Segne die Genossen von Speak,
Gott Segne die Kameraden von CCFRAK,
Gott Segne die Bewegung.
Das Licht bricht sich in unterschiedlichsten Farben.
(aber die grundfarbe ist weis hähä ;) )
Einmal Pommes rotweiß bitte!
Raffiniert, wie du mit "weiß" und "weise" spielst! Da könnte man auch grade gerne sehr weiß werden wollen, um dann auch mal weise sein zu dürfen... :) - Für den Moment sind die Metaphern mit den Farben wahrscheinlich anwendbar, auch wenn sie nicht mal nur arg grob, sondern meistens einfach nur falsch sind: Für diese Diskussion hier können sie helfen.
Du sprichst an, dass es manchen Leuten, manchen Freaks gut tun würde, weniger zu wissen und dass es ihrem Glauben helfen würde. Das stimmt und ist eine Meinung, die sich bei vielen Christen findet.
Es gibt aber eine recht verschwindende Minderheit, die sich - wie so viele Minderheiten - bei den Freaks ziemlich deutlich und verstärkt zeigt, und diese Minderheit glaubt mit dem Kopf. Das ist ein wenig paradox, aber es beschreibt ein Gefühl, das ich persönlich sehr gut kenne und das - so habe ich in den vielen Diskussionen über philosophisch-theologischen Kram bemerkt - nicht nur ich habe. Diese Diskussionen haben nicht nur versucht, schwierige Fragen zu klären, sondern waren vor allem immer eine gegenseitige Ermutigung, dran zu bleiben. Ist man einmal mit bestimmten Fragen infiziert, wird man sie nicht mehr los.
Das Problem ist also: Ein Glaube, der zweifeln dürfen und vernünftig zweifeln können will, kann nicht einfach den Weg zurück "in die Arme des lieben Herrn Jesu, der alles so wunderbar gemacht hat". Und ein solcher Glaube braucht nichts so sehr wie Austausch, Diskussion, Wissen, Kritik. Er lebt vom Wissen und kann nur am Leben erhalten werden, wenn das Wissen nicht abnimmt, sondern in Bewegung bleibt. - Anstatt bestimmtes Wissen und Denken nicht an sich ran zu lassen, kann man genausogut sagen: "Der Gott, der sterben kann und trotzdem da bleibt, braucht vor menschlichem Wissen und noch vor dem klügsten Zweifel an ihm keine Angst zu haben. - Also her mit diesem Wissen und vor allem: Her mit diesem Gott!"
Und dann glaube ich als zweiten Punkt, dass eine solche Versammlung von Grüblern nicht nur in sich selbst herum kochen sollte, sondern vor allem Anderen helfen muss, erklären und Ergebnisse präsentieren muss.
Denken sickert langsam durch die Gesellschaft hindurch. Wenn ein bestimmtes Denken sich einmal bei denen durchgesetzt hat, die das Denken der Gesellschaft fühlen, beschreiben und managen - die Künstler, Intellektuellen, Kritiker, Denker und Spinner, dann kommt es langsam überall in dieser Gesellschaft an, auch bei den Christen. Und die Christen haben irgendwann - wann genau, weiß ich nicht, aber wohl spätestens vor hundert, hundertfünfzig Jahren - aufgehört, sich diesem Denken und den Fragen der Leute zu stellen. Sie haben angefangen, kulturelle Inseln mit seltsamen Denkweisen und Leitbildern zu bilden und seltsame, zum Teil dämliche kulturelle Praktiken anzuwenden. Sie wurden auf ihrer Insel sehr laut und sehr selbstbewusst, haben aber hohe und raffinierte Mauern gebaut, die in beide Richtungen schwer zu überklettern sind. Die Hauptsache ist, sie hören da drin nicht hören, wie draußen über sie gelacht wird udn wie draußen Leute stehen, die da mal 'ne Frage hätten. - Solche Inseln und Mauern sind eine schmerzhafte Sache, lässt man sich einmal auf einen Blick ein, der sie sehen kann. Die intellektuelle Hilflosigkeit des Christentums ist unglaublich und noch größer ist nur sein Unwille, daran was zu ändern.
- Jetzt hab' ich aber viel dazu geschrieben, und viel davon ist Gelaber. Jeder darf selber sortieren. Was mir darin aber wichtig ist, und vielleicht hab' ich das ein Bisschen erreicht: Das da oben versucht, ohne Farben auszukommen, da drin kann es - jetzt kommt ein ganz fieses Wortspiel - so regenbogenbunt sein, dass Weise rauskommt. (Wer will, darf mich auf dem Freakstock dafür hauen.) Trotzdem: Wissen, das ideologisch gefärbt ist, egal, ob konservativ, progressiv oder alternativ, muss unvollständig sein, steht meistens sehr unsicher und sieht auch nicht schön aus. Deswegen muss die Frak in meinen Augen unbedingt möglichst vielfältig sein.
Und wir dürfen die
Und wir dürfen die klassischen FLT-Sachen nicht vergessen: Es muss auch Seelsorge, Predigen, Orga und solche Sachen beigebracht werden!
Dabei!
Ja genau, und deswegen ist es ja so super, dass es auch Leute mit der Idee vom Educamp gibt, und dass wir hier gemeinsam darüber sprechen. Wie Corcken schon geschrieben hat soll das Educamp ja den organisatorischen Rahmen für solche "Schulungen" bilden. Jeder Pool hat die Möglichkeit sich dort mit seinen Themen ein zu bringen. Ich habe auch schon hier alle entsprechenden Pool gebeten sich zu überlegen ob sie da Bock drauf haben...Das Educamp organisiert Termin/Räume/Essen. Der Pool organisiert sein Thema (was eben gerade für den Pool daran ist) und den Sprecher dazu, aber das wars. Ich fände es gut, wenn die FRAK als Pool ihr "Ding" auf dem Educamp neben den anderen "klassischen" Sachen anbieten würde!
Das Educamp bieten besonders die Möglichkeit, mehrere Themen an einem Wochenden an zu bieten. Das erleichter den "Alltag", weil dann nicht jedes zweite WE irgendwas anderes ist. Und für Ehepaar mit unterschiedlichem Gabenprofil ist das auch super. Dann fahren nämlich beide zum gleichen Ort, nur der eine besucht dann z.B. das GIS und der andere das Predigerseminar oder so...
Naja, soweit erstmal...
Unterhalten ist gut...
...sehr gut dass du die Diskussion darum in Gang bringst. Die Frage nach Leitung, Inhalt und Form der ganzen Geschichte ist ja zu diskutieren. Andi hat den wunderbaren Anfang gemacht und diesen Pool gegründet, sowie Werbung (unter anderem im DKB)gemacht. Ich hab ihn auf dem Willo getroffen und wir haben ein wenig gesprochen (im Rahmen eines Workshops). Wir haben da einige Ideen zusammen geworfen und haben schauen nun wie das insgesamt laufen kann. Andi hat schon mal einen Termin und einen Ort klar gemacht. Per Email sind wir so verblieben, dass wir auf dem Freakstock genauer beschnacken wollen wie die Sache aussehen wird. Ich würde mich freuen, wenn bei solchen Gesprächen noch mehr Leute mit Ideen und Interesse dazustoßen würden. Vielleicht machen wir ja ein offizielles Treffen. Ich werde mal bei den Freakstockleuten fragen ob es für solche Pooltreffen Zeiträume gibt.
Zum Thema Verantwortung: das findet sich jetzt. Erstmal hat Andi hier die Initiative ergriffen, er will das aber auch nicht alleine machen.
und jetzt antworte ich mir nochmal selbst...
...hehe. Um dich nicht im Regen stehen zu lassen was die aufkeimenden Ideen gewesen sind. Andis Vision der FRAK hat er ja bereits im Boten vorgestellt. Mone und ich hatten die Idee den vorhandenen Pools und Arbeitsbereichen die Möglichkeit zu geben an einem Wochenende modulare Seminare anzubieten. Das könnte bedeuten, dass die Prediger sich über das Wochenende zum Predigerseminar treffen. Am gleichen Ort aber in einem anderen Raum die Propheten ihren Workshop machen und genauso die Seelsorger. Zum Essen kommen wird dann alle wieder zusammen. Die entsprechenden Arbeitsbereiche/Pools oder wie man sie auch immer nennt müssen sich nur um den "Inhalt" ihres Seminars kümmern. Ort, Anmeldung, Essen, Vernetzung usw. wird sozusagen als Service angeboten. Für die Organisation aber auch für den Einzelnen erhoffen wir uns dadurch Synergieeffekte. Andi hat die Überlegung gehabt die "kritisch denkende FRAK" als ein Modul dieses Treffens anzubieten.
wichtig ist: Das sind alles keine Beschlüsse, sondern Überlegungen.
Segen und gruß aus dem dem Norden
Corcken
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